Beeindruckendes Südtirol: Eine Reise von Kaltern über Brixen nach Ridnaun

Die beeindruckende Naturlandschaft Südtirols erschließt sich am besten bei einer Reise quer durch die nördlichste Provinz Italiens. Eine beliebte Reiseroute führt von dem im Süden gelegenen Unterland entlang der Flusstäler von Etsch und Eisack nach Norden bis zur italienisch-österreichischen Grenze.
Wer aus dem südlich benachbarten Trentino kommt, der übernachtet vor der ersten Tagesetappe vielleicht in einem Hotel Kaltern. Die 8.000 Einwohner zählende Marktgemeinde Kaltern befindet sich auf 400 Höhenmetern und ist ein renommierter Weinort in Südtirol. Touristischer Anziehungspunkt ist der Kalterer See, der als wärmster Alpenbadesee bekannt ist und Segler und Surfer anzieht, wenn nachmittags der Wind „Ora“ aus Richtung Gardasee weht. Wahrzeichen Kalterns ist der oberhalb des Sees aufragende Hügel Leuchtenburg.

Auf der Reise nach Norden gelangen wir zunächst zu der südlich von Bozen gelegenen Ortschaft Leifers, die zu den wenigen mehrheitlich Italienisch sprechenden Gemeinden Südtirols zählt. Schon in vorrömischer Zeit befand sich hier eine rätische Siedlung. Seifers lädt ein zu Berg- und Wandertouren sowie zu Radwanderungen durch eine Mittelgebirgslandschaft.

Nicht weit ist es bis nach Bozen, dem 100.000 Einwohner zählenden Tor zu den Dolomiten. Inmitten der Landeshauptstadt erhebt sich die Domkirche „Maria Himmelfahrt“ am Waltherplatz. Der im Eis der Alpen gefundene Ötzi hat seine letzte Ruhestätte im Archäologischen Museum gefunden, das die Geschichte Südtirols dokumentiert. Am Eingang des nördlich von Bozen beginnenden Sarntales wurde das mittelalterliche Schloss Runkelstein auf einem Felsvorsprung errichtet. Die „Bilderburg“ behergert den ältesten weltlichen Freskenzyklus, der vom Leben zu Hofe berichtet. In Bozen vereinigen sich die aus dem Sarntal kommende Fluss Talfer, die in den Ötztaler Alpen entspringende Etsch und der von Nordosten nach Bozen fließende Eisack, dem nach der Etsch zweitgrößten Fluss Südtirols.

Nach Nordosten führt unsere Reise durch das Eisacktal nach Brixen. Zehn Kilometer vor Brixen kommen wir zu dem auf 500 Metern befindlichen Städtchen Klausen. Auf dem 673 Meter hohen Säbener Berg, auf dem sich eine Klosteranlage befindet, wurden Siedlungsspuren aus dem vierten vorchristlichen Jahrtausend gesichert.

Die historische Bischofsstadt Brixen, mit knapp 21.000 Einwohnern drittgrößte Stadt Südtirols, ist die Hauptgemeinde des Eisacktales, in der Eisack und die aus Osten zufließende Rienz zusammenströmen. Brixen verbindet ein reichhaltiges kulturelles Angebot mit einer von Obstgärten und Weinreben geprägten Umgebung. In einem Hotel Brixen legen wir einen Halt ein.

Auch der abschließende Reiseabschnitt nach Norden führt durch beeindruckende Naturlandschaften des Eisacktales nach Sterzing nahe der österreichischen Grenze. Von hier aus ist es nur ein kurzer Weg bis zu unserem Reiseziel, einem Hotel Ridnaun in Ratschings.

 

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